Rund um den Kamin - Der Heizkamin
Äußerst geringer Brennstoffnutzungsgrad, erhebliche Emissionen und Zweckentfremdung als private Müllverbrennungsanlage - gewichtige Gründe sprechen gegen den guten alten offenen Kamin. Doch dank des modernen Heizkamins muss kein Mensch auf das prasselnde Kaminfeuer verzichten. Heizkamine haben im Gegensatz zu offenen Kaminen einen viel höheren Wirkungsgrad. Deshalb ist man inzwischen dazu übergegangen, das Feuer zu "zähmen" und hinter Glas zu packen. So kann man den Blick aufs offene Feuer genießen und doch die Wärme optimal nutzen. (Foto: Brunner)
Effizient und dabei sparsam heizen
Bei den heutigen modernen geschlossenen Kaminen handelt es sich in der Regel um Warmlufteinsätze für Heizkamine mit Luftheizung aus starkem Stahlblech oder aus Gusseisen. Um die wärmeabgebende Fläche möglichst groß zu gestalten, sind auf der Rückseite meist Rippen angegossen und Konvektionsverkleidungen angebracht. So kann die vorbeiströmende Luft mehr Wärme aufnehmen. Aus dem Konvektionskasten wird die erwärmte Luft an den Seiten der Feueröffnung oder darüber in den Aufstellungsraum zurückgeführt. Als Variante kann die Warmluft auch in einen Nachbarraum geführt werden. Die Rauchgase werden separat zum Schornstein geleitet. Um die Umbaukosten gering zu halten, bieten einige Hersteller Warmluftkassetten an, die nur in den Feuerraum des Kamins hineingeschoben werden können.
Beim optimalen Betrieb eines Heizkamins ist wahlweise auf Frischluftsystem oder Umluftsystem umzustellen. Beim Frischluftsystem wird Luft über Kanäle der Heizkammer zugeführt, die verbrauchte Raumluft dagegen wird durch die Zuluftöffnung der Ofentür ins Feuer gesaugt und gelangt dann durch den Schornstein nach draußen. Die Atemluft ist somit viel sauerstoffreicher und nicht so trocken, was als sehr wohltuend empfunden wird. (Foto: Heinrichs
Quelle: http://www.kamine-kacheloefen.de