Rund um den Brennstoff - Kohle
Braunkohlenbriketts gelten seit vielen Jahren als traditioneller Brennstoff. Sie werden aus der zerkleinerten und getrockneten Braunkohle ohne Verwendung von Bindemitteln hergestellt. Rohstoff- und produktionsbedingt weisen Braunkohlenbriketts eine definierbare und konstante Qualität auf. Dies Qualitätsparamenter unterliegen einer strengen Kontrolle.
Da die Entwicklung neuer Feuerstätten heutzutage fast ausschließlich auf die Brennstoffe Holz, Holzpellets oder Öl und Gas ausgelegt wird, hat sich im Bereich der Kohlenverfeuerung wenig Neues ergeben.
Pluspunkt
Dennoch: Kohle hat durchaus seine Vorteile gegenüber anderen Festbrennstoffen. Mit ihr lässt sich ein Dauerbrand über längere Zeit erreichen, im Gegensatz zu Holz, das sich, mit Ausnahme von Pellets, in den meisten Fällen nur für den kurzen Zeitbrand eignet.
Kohle ist deshalb besonders für Warmluftöfen geeignet, die keine Wärme speichern können - vorausgesetzt natürlich, die Geräte sind für das Verbrennen von Kohle zugelassen. In häuslichen Feuerstätten mit Rost und Aschkasten bietet sich deshalb die Kombination Holz/Kohle für den Dauerbrand besonders an. Briketts erfüllen die geforderten Voraussetzungen an den Umweltschutz und ermöglichen in modernen Heizeinsätzen eine sauberen und wirksamen Heizbetrieb.
Auch hier gilt natürlich wieder: Die Geräte müssen für den Kohledauerbrand zugelassen sein, was bei offenen Kaminen und Kaminöfen grundsätzlich nicht der Fall ist.
Quelle: http://www.kamine-kacheloefen.de