Rund um den Brennstoff - Strom
Bei vielen verpönt, bieten strombeheizte Öfen doch eine echte Alternative. Zwar riecht man das brennende Holz nicht, dafür hat man aber hinterher auch keine Probleme mit der Reinigung. Und die Handhabung ist relativ einfach: Einschalten und fertig. Holzliebhaber sprechen verächtlich von einem "Luxusfeuer". Aber richtig geplant, ist ein strombeheizter Ofen ein bequemer Wärmeerzeuger.
Strom ist im eigentlichen Sinn kein Primärenergieträger, sondern wird aus diesen erzeugt. Daher muss man sich immer die schlechte Ökobilanz der Stromerzeugung vor Augen halten. Hohe Aufwendungen für Stromerzeugung, Stromleitungsnetz und Stromtransport sorgen für einen niedrigen Gesamtwirkungsgrad bis zur Wärmeerzeugung beim Endverbraucher. Wird Wärme aus Strom erzeugt, ist rund ein Drittel der Kohle zu verbrennen, die für die gleiche Menge Strom-Wärme benötigt wird. Dafür fallen aber bei der Strom-Heizung keine Emissionen vor Ort an.
Auf der Kehrseite der Medaille steht auch die Stromerzeugung selbst. In Deutschland wird Strom zu über der Hälfte aus Braun- und Steinkohle und zu einem guten Drittel aus Atomkraft gewonnen. Den Rest machen Erdgas mit 5 Prozent, Wasserkraft mit 4 Prozent und übrige Energiequellen wie Müllverbrennung und Fotovoltaik aus. Für unseren alltäglichen Stromverbrauch werden also Kernkraftwerke betrieben und somit nicht erneuerbare fossile Energieträger verbraucht.
Quelle: http://www.kamine-kacheloefen.de